Freitag, 12. Dezember 2014

Fremdwörter

Fremdwörter-Definition
Wie schon erwähnt hat es im Buch viele Fremdwörter, welche ich nicht(ganz) verstand. Diese habe ich im Online- Duden nachgeschlagen. In diesem Blogeintrag werde ich einige Fremdwörter aufzählen und ihre Bedeutung erklären.

Sakrilege: Ein Sakrileg ist es, wenn man ein Vergehen gegen eine heilige Person, Gegenstand oder Stätte begeht.
In dem der Mann auf das Bild des Papstes spuckte, begann er ein Sakrileg. 

Tritschen:  Ist ein Ablaut von tratschen oder trötschen
Die Frauenrunde am Stammtisch tritschten wieder einmal bis spät in die Nacht

Asservatenkammer: Ist eine Kamme, in der Asservate (Beweismittel) aufbewahrt werden. Meist in einem Gericht oder bei einer Polizeistelle.
Gehst du bitte in die Asservatenkammer und holst mir das Papier? 

Hehl:  Das Wort Hehl benutzt man, wenn man etwas verheimlicht oder verbirgt.
Er machte mit der Abneigung gegen sie keine Hehl.

Diffamieren:  Ist, wenn man abschätzend über eine andere Person spricht. Dadurch wird der Ruf, der Person in den Dreck gezogen.
Die Zeitung diffamierte über den Übeltäter.

Pedanterie: Pedanterie ist es, wenn man übertrieben auf Genauigkeit achtet oder wenn man Ordnungslieb ist.

Definitionskontroversen: Ist eine Meinungsverschiedenheit um eine Sachfrage. Es ist einfachgesagt eine Auseinandersetzung.
Die beiden Politiker hatten massive Definitionskontroversen. 

Adrett: sehr sauber und ordentlich in äußerer Erscheinung. Die Person macht einen netten, angenehmen und gefälligen Eindruck.
Die Dame machte einen adretten Eindruck auf das ganze Publikum.

Apathisch: Bedeutet, wenn man teilnahmslos ist, kein Interesse hat oder wenn man kein Interesse an etwas hat
Die Schüler sassen apathisch im Unterricht.

Bundeswehrdeserteur: Ist jemand, der Fahnenflucht betrieben hat. Dass heißt, dass er/sie ohne Erlaubnis von der Bundeswehr entfernt hat.
Der Mann war während dem 2. Weltkrieg ein Bundeswehrdeserteur. 

Anheimgestellt: Ist wenn man eine Entscheidung nicht selbst sondern jemand anderem überlässt.
Die Wahl wurde immer der Lehrerin anheimgestellt. 


Kittchen:  Bedeutet das Gefängnis in Umgangssprache.
Die Mutter besuchte, mit ihren Kindern zusammen, den Onkel im Kittchen. 

Konspiration: Ist eine Verschwörung. Eine Gruppe von Leuten stellt sich gegen etwas.
Diese Personen führen eine Konspiration gegen den Bund. 

Obskur: Bei einer Obskur zweifelt man an einer Sache. Man stellt eine Aussage in frage.
Diene Antwort auf meine Frage ist obskur. 

Quelle: http://www.duden.de

Dienstag, 9. Dezember 2014

Kapitel 24

Kurzzusammenfassung: Kapitel 24
In diesem Kapitel muss Katharina erneut zur Polizei. Der Grund dafür ist, dass die Offiziere acht Gegenstände von ihr beschlagnahmt haben und noch einige Dinge dazu geklärt werden müssen. Es handelt sich um ganz alltägliche Dinge. Zwei Notizbücher, Kontoauszüge, ein Fotoalbum, ein Reisepass, eine Pralinenschachtel gefüllt mit Fotos und alten Briefen, Zeugnisse und drei Schlüsselbunde. Die größte Frage, welche dabei aufkommt ist, warum Katharina sehr viel Auto fährt. Dies beantwortet Katharina ohne zu zögern. Sie sitzt nicht gerne alleine zu Hause herum und weg gehen ist als alleinstehende Frau nicht immer angenehm. Dadurch steigt sie gerne in das Auto ein und fährt einfach los. Sie ist schon in die Niederlande oder nach Belgien gefahren nur um dort ein Bier zu trinken. Die Frage, ob sie nicht manchmal zu einem ihrer Männer fahren würde, verneinte sie vehement. 
Bei dieser Befragung sind alle Beteiligten überrascht. Es ist das erste Mal, wo Katharina etwas Privates preisgibt. 
Doch als Beizmenne (einer der Polizisten) einen diamantenen Ring aus der Tasche zieht, ist die Blum nicht mehr gewillt, die Frage zu beantworten. Dadurch wird nicht bekannt, von wem Katharina diesen Ring bekommen hat.
Bei diesem Verhör wird Katharina darauf hingewiesen, dass man nicht glaubt, dass sie schuldig ist. Es wird viel mehr angenommen, dass sie der Romantik verfallen und ein bisschen naiv ist.

Eigene Gedanken/Meinung
Langsam komme ich in die Geschichte hinein. Ich komme mit dem Schreibstil von Böll immer mehr zu  recht und es ist nicht mehr so anstrengend im Buch zu lesen. Ich bin zwar noch nicht wirklich tief in die Geschichte hineingetaucht, doch es ist denkbar, dass dies bald passieren könnte.
Ich vermute, dass Katharina etwas verbirgt. Es könnte sein, dass sie Ludwig Götten schon länger kennt und es einfach verheimlicht. Dies hätte zwei Gründe: Zum einen um sich selbst zu schützen damit sie nicht ihren Ruf verliert, zum andern auch, um Ludwig zu schützen. Daher hat sie ihm auch zur Flucht verholfen.
Auf diese Vermutung komme ich, weil beim Verhör der 8000- 10000 Mark teure Ring zur Sprache kommt. Da Katharina nicht sonderlich reich ist, kann sie sich so einen Ring nicht leisten. Da Götten ein Verbrecher ist, hat er ihr wahrscheinlich den Ring gestohlen oder ihn durch gestohlenes Geld gekauft.
Würde sich meine Vermutung als richtig erweisen, so wäre der Name Ludwig Götten clever gewählt. Katharina „vergöttert“ Ludwig und würde alles für ihn machen.

Dieses Kapitel war sehr angenehm zu lesen. Es enthält nicht mehr so viele Fremdwörter und es ist länger als die Vorherigen. Wie schon erwähnt, finde ich dies angenehmer zum Lesen. So bin ich zum ersten Mal in einen Lesefluss gekommen und ich etwas mehr in die Geschichte hineingetaucht. Dies hat das Lesevergnügen beträchtlich erhöht.

Eine Schwierigkeit, welche sich neu erstellt hat ist, dass ich mit den  verschiedenen Daten ein wenig Probleme habe. Im Buch gibt es Zeitsprünge, welche ich manchmal nicht ganz nachvollziehen kann. Dadurch vertausche ich gewisse Ereignisse oder die Reihenfolge. In einem späteren Blogeintrag werde ich eine kurze Zusammenfassung über alles machen, was im Buch passiert ist. Dadurch hoffe ich, dass sich gewisse Fragen bei mir klären und ich nicht ganz so ein Durcheinander habe, wie gerade jetzt im Moment.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass im weiteren Verlauf des Buches Katharina die Flucht ergreift. Dadurch, dass sie die ganze Zeit von der Presse belagert wird, hält sie es nicht mehr aus und will an einen Ort, an dem sie ihre Ruhe hat. Und welcher Platz ist da geeigneter, als der bei ihrem geliebten Götten? So packt sie kurzerhand alles zusammen und flieht zu ihm. Bei ihm angekommen bemerkt sie jedoch, dass sie vom Journalisten Werner Tötges verfolgt wurde. Dadurch, dass nun ihr und Ludwigs Versteck entdeckt worden ist, ermordet sie den Pressemann.

Am gleichen Tag erwischt sie jedoch Ludwig mit einer jungen und attraktiven Frau. Enttäuscht und traurig fährt sie zurück nach Hause. Völlig aufgelöst und ängstlich weiß sie keinen besseren Ausweg, als zur Polizei zu gehen und alles zu melden und sich dadurch selbst zu stellen.

Kapitel 16-23

Kurzzusammenfassung: Kapitel 16 -23
Katharina wird weiterhin verhört. Dabei stellt sich heraus, dass sie viele Männer auf Besuch hat. Jedoch ist Katharina eine eher verschlossene Person und geht auf dieses Thema meist nicht ein. Als dann ein Beamter ihr mit einer Aussage zu Nahe tretet, sagt Katharina vehement, sie will nach Hause gebracht werden und nicht mehr weiter Verhört werden. Zur Verblüffung aller Beteiligten wird dies bewilligt und sie wird durch einen Beamten zu ihrer Wohnung gefahren.

Der Beamte, welcher dann, die etwas verwirrte Katharina nach Hause fährt,  berichtet, dass er äußerst besorgt ist, dass die Dame sich etwas antun könnte. Er ist sich aber seiner Sache sicher: Katharina hat Ludwig zur Flucht verholfen. Bei der Verabschiedung vom Beamten, wird Katharina geraten, die Finger vom Telefon und von der Zeitung zu lassen.

Als Dr. Borna  (bei welchem Katharina als Haushälterin arbeitet) in seinen Ferien von einem Journalisten erfährt, dass Katharina vernommen worden ist, entscheiden er und seine Frau sofort den Urlaub zu beenden und ihr beizustehen. Der Grund dafür ist, dass er sehr an Katharina hängt und sie gute Freunde sind. Doch bevor er seine Rückreise antritt wird er noch über seine Haushälterin interviewt und ausgefragt. Mit vielen  Strapazen und nervenaufreibenden Ereignissen reist das Ehepaar zurück. Im Hintergedanken tragen sie den erwarteten  Ärger um Katharina mit. Als der Bericht des Journalisten am nächsten Tag in der Zeitung erscheint, ist  Blorna nicht sonderlich erfreut. Sämtliche seiner Aussagen wurden abgeändert und verfälscht. Doch zu seiner Erleichterung versteht Katharina, dass er die Aussagen nicht so gesagt hat und sie nimmt es ihm nicht übel, nachdem er alles aufgeklärt hat.

Meine Meinung:
Sprache
Weiterhin finde ich das Buch sehr kompliziert zu lesen. Ich muss mich enorm konzentrieren und darf nicht abschweifen. Bis jetzt habe ich meist Bücher gelesen, welche einfacher zu verstehen sind und wo ich mir nicht so viele Gedanken machen muss. Dies ist jedoch bei diesem Buch nicht der Fall. Lese ich einmal unaufmerksam, so verpasse ich etwas, was später wichtig sein könnt.

Das Lesen wird auch von der Sprache von Heinrich Böll geprägt. Er benutzt beim Schreiben Fremdwörter, die man nachschlagen muss, um sie zu verstehen.  Ein Beispiel dazu ist das Wort „adrett“. Als ich das gelesen habe, hatte ich keine Ahnung, was es bedeutet. Beim Nachschlagen stellte sich heraus, dass es „sauber und ordentlich in der äußeren Erscheinung“ heisst. Doch dies ist kein Einzelfall. Im Buch sind sehr viele Wörter zu finden, die ich nachschlagen musste. Dies erschwert das Lesen und ich komme weniger in den Lesefluss.

Das Lesen
Ich lese hauptsächlich zu Hause, weil dort meine Konzentration einfach grösser ist, als an einem anderen Ort. Ebenfalls habe ich schon probiert in der Eisenbahn zu lesen. Jedoch war dort die Ablenkung viel zu gross und dadurch habe ich nicht alles so aufgenommen, wie ich es mir erwünsche. Es kommt noch dazu, dass ich eine sehr langsame Leserin bin und so komme ich nur gemächlich in den Lektüre voran. 

Was ich ein bisschen mühsam finde, ist dass das Buch in ganz viele kleine Kapitel aufgeteilt ist. Ich hätte lieber, wenn diese ein wenig grösser wären. Ich persönlich bevorzuge es, über längere Zeit in einem Kapitel zu lesen und nicht nach jeder Seite ein Neues zu beginnen.

Das Buch
Zu Beginn habe ich das Buch nicht sehr spannend gefunden. Ich fand die Geschichte verwirrend und musste mich überwinden, die Lektüre aufzuschlagen.  Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich daran nicht  viel verändert. Die Geschichte ist zwar nicht mehr ganz so verwirrend wie zu Beginn. Sie hat mittlerweile eine Struktur und es gibt keine Zeitsprünge mehr, jedoch hat mich das Buch noch nicht sonderlich gefesselt. Dies liegt daran, dass, wie schon erwähnt, die Sprache recht komplex ist und ich das Buch nur an ruhigen Orten lesen kann.

Den Buchteil, wo Katharina verhört wurde, fand ich nicht sehr spannend. Er ist ziemlich trocken geschrieben und hat viele Informationen, die man sich nicht alle merken kann. Man wird überflutet mit neuen Ereignissen. Ich musste mich sehr konzentrieren, damit meine Gedanken nicht abschweifen.  Den Teil, als Blorna ins Spiel kam, fand ich schon viel angenehmer zu lesen. Es war interessanter geschrieben und auch eher einfacher zu verstehen.



Freitag, 28. November 2014

Kapitel 1-15

Kurzzusammenfassung: Kapitel 1-15
Ich habe jetzt den ersten Teil des Buches gelesen. Was bis jetzt passiert ist: Katharina Blum hat sich selbstständig bei der Polizei gemeldet, weil sie den Journalisten Werner Tötges ermordet hat. Die Polizei bricht in die Wohnung der Mörderin ein und findet ihn. Ein paar Tage später wird noch ein   anderer Journalist tot aufgefunden. Auch für diesen Mord wird Katharina verdächtigt. Jedoch stellt sicher heraus, dass dies nicht sein konnte.

Im Weiteren werden die Tätigkeiten von Katharina beschrieben. Bei einer Party lernt sie Ludwig Götten kennen. Es wird innig getanzt und geplaudert. Als sie beide genug haben, verlassen sie den Ball. Von dort aus fahren sie mit Katharinas Wagen zu ihr nach Hause und verbringen dort die Nacht zusammen. Den neu "Lover" ist jedoch ein von der Polizei gesuchter Verbrecher und somit wird die Wohnung der Blum beschattet. Das Telefon wird abgehört und man überwacht, wer die Wohnung verlässt und wer kommt. Da sehr lange Zeit nichts passiert, stürmt die Polizei die Wohnung. Dort ist jedoch vom Gesuchten keine Spur mehr. Es wird lediglich Katharina in einem Morgenmantel vorgefunden. Nachdem man die Wohnung durchsucht hat, wurde Blum festgenommen.  Beim Abführen wird sie vom Pressefotograf Schöner, der gleich an Ort und Stelle des Geschehens ist, von allen Seiten abgelichtet. Dies gefällt der Abgeführten überhaupt nicht. Sie versucht ihr Gesicht abzudecken. Doch ohne Erfolg. Der Fotograf bekommt seine Bilder und Katharina sitzt im Streifenwagen und kann nicht nachvollziehen, was mit ihr passiert. 

Bei der Polizei angekommen, muss sich Katharina einer langen Befragung unterziehen. Im ersten Teil dieser Vernehmung wird das Leben der Katharina Blum genau unter die Lupe genommen. Sie muss erklären, wie ihre Kindheit war und wo sie überall gearbeitet hat.

Eigene Meinung
Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist das Buch eher kompliziert zu Lesen. Der Mord, welcher am Anfang beschrieben ist, steht nicht wirklich im Zusammenhang mit dem Ball und dem späteren Verhör bei  der Polizei. Ich denke, dass dies eine Vorspann sein könnte. Das würde ich jedoch sehr schade finden, weil somit schon das Ende verraten würde. Man weiß jetzt schon, dass Katharina Tötges ermordet und sich selbst bei der Polizei meldet.

Die Einleitung des Buches ist auch eher speziell. Es wird von Quellen und Hauptpersonen gesprochen, obwohl man bis zum jetzigen Zeitpunkt noch überhaupt nicht weiß, um was es wirklich geht. Ich denke jedoch, dass diese Vorbemerkung zum späteren Zeitpunkt von einer größeren Rolle sein könnte, weil Heinrich Böll sie sonst wohl nicht schon am Anfang erwähnen würde.

Was mir gut gefällt ist, dass Katharina sehr gut beschrieben wird. Die Vernehmung ist wie eine kleine Biografie aufgebaut, in welcher man sehr viele Einzelheiten erfährt, z.B. wie sie groß geworden ist und wo sie gearbeitet hat.  Ich finde es sehr gut, wenn man viel über Personen weiß, weil man sich dann immer besser in sie hineinversetzen kann und sie somit besser versteht.

Die Schreibart von Heinrich Böll finde ich bis jetzt ziemlich anspruchsvoll. Er benutzt viele Fremdwörter, welche ich nachschlagen musste und ich bin sein Schreibstil nicht gewohnt. Bis jetzt habe ich hauptsächlich Bücher gelesen, welche einfacher geschrieben sind.

Beim Lesen musste ich mich sehr anstrengen. Dies weil mich die Geschichte noch nicht vollkommen gefesselt hat und weil sie ziemlich anspruchsvoll geschrieben ist. Ich musste den ersten Teil zwei Mal lesen, weil ich den Zusammenhang nicht begriff, zwischen dem Mord und dem, was nachher geschah. Erst beim zweiten Mal ist es mir dann aufgefallen, dass es sich um ein Vorspann handelt. Gelesen habe ich das Buch während der Schulzeit.  Ich habe auch probiert im Zug zu lesen, jedoch war dort die Atmosphäre zu laut und ich konnte die nötige Konzentration nicht aufbringen.

Wie es vielleicht weitergeht
Ich denke, dass Katharina nach der Befragung wieder nach Hause gehen kann. Da die Presse von ihrer Verhaftung erfahren hat, wird sie von ihnen wohl belagert und verfolgt. In den Zeitungen wird sie als die genannt, die Ludwig Götten zur Flucht verholfen hat.
Werner Tötges wird ihr zu nahe treten und zu ausschweifende Texte schreiben, bis Katharina so aggressiv wird und ihn umbringt.


 Ich hoffe, dass ich bim Lesen mehr in die Geschichte eintauchen kann und dass ich besser mit der Schreibart von Heinrich Böll zurechtkomme. 

Sonntag, 23. November 2014

Vorgedanken

Wie kam ich überhaupt zum Buch: "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"?
Jeder kennt sie... Die Qual der Wahl. Sie begleitet uns, in unserer Gesellschaft, jeden Tag. In welches Restaurant gehen wir essen, welches Mobiltelefon soll ich kaufen, soll ich diesen oder   doch den anderen Pulli kaufen? Auch im Deutschunterricht wurden wir vor eine Entscheidung gestellt. Wir bekamen drei Bücher zur Auswahl. Danach mussten wir uns für Eines entscheiden. Die drei Lektüren, welche wir zur Verfügung hatten, waren "Lila Lila", "Ruhm" und "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Ich habe mich für das letzte entschieden, weil ich es vom Klappentext her sehr interessant einschätzte. Laut Beschreibung geht es darum, dass Katharina Blum einen Mord, an einem Journalisten,  begangen  haben soll. Sie stellt sich jedoch selbst bei der Polizei.

Nach diesem Text habe ich  mir erhofft, dass es sich eventuell um einen Krimi handelt, bei welchem Katharina Blum die Hauptrolle spielt. Da ich sehr gerne Krimis lese, war ich sofort angesprochen.  Die Buchbeschreibung ist so geschrieben, dass sehr Vieles noch offen ist. Dies hat mich ebenfalls angesprochen, weil ich es bevorzuge, erst im Buch zu erfahren, um was es wirklich geht.

Der Titel des Buches hat mich ebenfalls angesprochen. Ich interpretiere, dass Katharina Blum im Laufe des Buches ihre Ehre verliert. Dies, weil sie den Journalisten Werner Tötges ermordet hat. Wie genau, ist jedoch noch offen.
Den Untertitel, „Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann“, interpretiere ich so, dass Katharina Blum in eine Gewaltszene verwickelt wird. Ebenfalls könnte es sein, dass Werner Tötges, der Journalist, gewalttätig wurde und Katharina ihn durch Notwehr ermordet hat.

Etwas verunsichert war ich, was den Schriftsteller Heinrich Böll betrifft. Ich habe schon gehört, dass er einen eher speziellen Schreibstil hat, und dass seine Bücher anspruchsvoll zu lesen sind. Jedoch habe ich selbst noch nie ein Buch von ihm gelesen. Deshalb versuche ich es jetzt, weil ich mir eine eigene Meinung darüber bilden möchte, wie er schreibt.

Das Buchcover
Besonders gut gefällt mir das Bild auf dem Cover. Es unterstützt vor allem den Untertitel „Wie Gewalt entsteht und wohin sie führen kann“. Ich denke, dass der Mann im Hintergrund eher gewalttätig ist, Katharina Blum (im Vordergrund) Angst vor ihm hat und sich mit ihrer Handhaltung schützen möchte. Sie zeigt damit, dass sie nichts mehr von ihm hören möchte und wendet sich komplett ab.

Erwartungen an das Buch
Ich hoffe, dass mich das Buch fesseln wird und ich keine Probleme haben werde, darüber in meinem Blog zu schreiben. Ebenfalls möchte ich das Buch gut verstehen können, und hoffe somit, dass es nicht zu komplex geschrieben    ist.

Wie gehe ich an das Buch heran?
Da ich in meiner Freizeit ab und zu ein Buch in die Hand nehme, werde ich hoffentlich nicht so viel Mühe haben, die Lektüre in meiner Freizeit zu lesen.  Ich werde mir beim Lesen immer ein kleines Stück vornehmen und nachher eine Kurzzusammenfassung schreiben, in welcher ich auch meine eigenen Gedanken aufschreiben werde.  Im Text selbst werde ich wichtige Passagen anstreichen und Randnotizen machen.  Dies sollte mir später eine Hilfe sein beim Schreiben vom Leseprozess und der Reflexion.

(Bildquelle: http://www.dtv.de/buecher/die_verlorene_ehre_der_katharina_blum_1150.html)